Fazit aus der Bundestagswahl 2017

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte ich das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 vom 24.September. Zwar ist mir mit der erneuten Verteidigung des Direktmandants der dritte direkte, aufeinanderfolgende Einzug in den Deutschen Bundestag gelungen und damit ein Rekord im Burgenland – Saalekreis. Allerdings können wir, die Christlich Demokratische Union, sowie unsere Schwesterpartei die CSU, bei einer bundes- und landesweiten Gesamtbetrachtung der Ergebnisse alles andere als zufrieden sein.

Frau Dr. Angela Merkel, die seit der konstituierenden Sitzung des Bundestages am 24.Oktober 2017 das Amt des/der Bundeskanzlers/in geschäftsführend ausführt (Art. 69 III GG), fasste die Situation noch am Abend der Wahl gut zusammen: Einerseits kann gegen die CDU/CSU keine Regierung gebildet werden – somit liegt ein klarer Regierungsauftrag der Wähler an unsere Parteien vor. Andererseits müssen wir die uns vielen verloren gegangenen Stimmen wieder mit guter Politik zurückgewinnen!

Was bedeutet gute Politik? Ein wesentliches Merkmal ist es, dass wir uns alsbald daran machen, unser Wahlprogramm seriös und gewissenhaft umzusetzen. Darüber hinaus müssen wir uns den kritischen Wortmeldungen der zukünftigen Opposition stellen, sich mit ihnen auseinander setzen und den Wählern erklären, warum wir unsere Ziele und unsere Wege als die besseren für unser Land erachten.

Aber schon bevor wir uns, CDU/CSU, an die Umsetzung unserer Ziele setzen können, stehen uns langwierige und komplizierte Gespräche mit unseren möglichen Koalitionspartnern FDP und Bündnis 90/Die Grünen bevor. Die politische Behandlung der Themen, die uns in den nächsten vier Jahren beschäftigen werden, wie beispielsweise Pflege, Digitalisierung, Bildung, Integration und – gerade für mich als Landwirt und Vertreter einer Region mit tausenden Arbeitsplätzen im Bergbau wichtig –  Landwirtschaft und Energie, müssen nun vorerst in Sondierungsgesprächen (und ggf. anschließenden Koalitionsverhandlungen) mit unseren potentiellen politischen Partnern diskutiert werden. Hierbei werden wir dafür einstehen, dass die Inhalte, für die uns unsere Wähler gewählt haben, am Ende aller Verhandlungen – aufgrund des Wahlergebnisses nicht ohne Kompromisse – in einem Koaltionsvertrag stehen werden.

Schloss Moritzburg in Zeitz

Von besonderer Bedeutung, und möglicherweise ist das die entscheidende Lehre aus der Bundestagswahl, ist es aber, neben dem notwendigen bundes-, europa- und auch weltweiten Blick, welchen Bundespolitiker haben müssen, dass unsere Heimatregion immer an erster Stelle stehen muss. Für diese müssen wir Abgeordnete in Berlin eintreten und kämpfen! Wir, die von den Wählern berufen wurden, sie im Bundestag zu vertreten, sind es ihnen schlichtweg schuldig, diese Aufgabe zu erfüllen.

Für mich persönlich war und ist es eine Freude und eine große Ehre, dieser Aufgabe weiterhin nachkommen zu dürfen! Hierfür möchte ich mich bei Ihnen nochmals herzlich bedanken! Dass mir die Wähler aus meiner Heimat bereits zum dritten Mal das Vertrauen geschenkt haben (jeweils auch mit mehr Stimmen als für meine eigene Partei), ist für mich auch eine Bestätigung meiner bisherigen Arbeit. Natürlich werde ich mich darauf nicht ausruhen, sondern meine Mühen weiter intensivieren.

In den letzten acht Jahren musste ich aber auch die Erfahrung machen, dass die Mühlen der Demokratie stetig aber auch langsam mahlen. Hier ist beispielsweise die Baufreigabe für die OU Bad Kösen zu erwähnen. Waren die Gelder einerseits dafür schon lange vorgesehen, so war es dennoch ein noch längerer und gesprächsintensiver Weg, auch die tatsächliche Freigabe zum Bau zu erwirken.

Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel dafür, dass gute Politik oft einen langen Atem und viel Ausdauer benötigt. Mir ist aufgrund dessen absolut bewusst, dass Solches, sowie auch andere diskussions- und meinungsstreitige Punkte bei den Menschen meiner Heimat für Unverständnis sorgen können. Und daraus ergibt sich ein weiteres Merkmal guter Politik. Nicht nur die Themen, sondern auch deren Umsetzung oder Nichtumsetzung müssen offen kommuniziert werden.

Hierbei möchte ich mich auch direkt an Sie wenden:

Politik ist keine Einbahnstraße! Haben Sie Kritik, Sorgen, Anregungen oder Fragen zu politischen Themen, sind Sie immer herzlich eingeladen, den persönlichen Kontakt zu mir aufzunehmen! Sehr gern können sie einen telefonischen oder persönlichen Termin mit mir über meine Büros vereinbaren:
Kontakt – Berlin
Kontakt – Wahlkreis

Ich bin stolz, den Burgenland – Saalekreis im Bund vertreten zu dürfen.

Ihr

 

 

 

 

Dieter Stier


Hier geht es zu den amtlichen Ergebnissen:
Ergebnisse des Burgenland – Saalekreises
Ergebnisse von Sachsen – Anhalt
Ergebnisse bundesweit

Betriebsschau bei der Firma Heilmann Fensterbau GmbH

Ein „wahlkreisübergreifender“ Betriebsbesuch in Stöbnitz mit dem Bundestagskandidaten Torsten Schweiger aus dem Nachbarwahlkreis (WK. 74; Mansfeld):

Die Heilmann Fensterbau GmbH ist ein traditionsreiches, seit mehreren Generationen inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit einer bemerkenswerten Firmengeschichte. Vielen Dank für die Firmenführung, das nette Gespräch und natürlich das unternehmerische Engagement in der Region!

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